Es gibt die großen, bekannten Blogs, es gibt die Blogs, die sich mit Nischenthemen beschäftigen und es gibt die kleinen Schätzchen, die bei den üblichen Suchmaschinen erst auf den hinteren Rängen auftauchen. Und dazu soll jetzt noch ein Blog kommen? Mein Blog?
Ein Blog ist natürlich auch irgendwie Werbung in eigener Sache. Und daher für viele kleinere Firmen oder Selbständige besonders wichtig. Aber für die meisten ist ein eigener Blog erstmal so etwas wie ein Notizbuch. Ein öffentliches Notizbuch. Ein paar Zeilen zu eigenen Erfahrungen, zur Lösung von speziellen Problemen, ein besonderes Skript – ein Blog ist dann der zentrale Ort, wo man das alles dann auch wiederfindet.
Oder man sammelt in seinem Blog einfach nur Links zu Blog-Beiträgen anderer Autoren, die man interessant oder wichtig findet. Dazu vielleicht noch die ein oder andere kleine persönliche Anmerkung – fertig ist ein Beitrag, mit dem man vielleicht anderen Anwendern helfen kann.
Beim Bloggen geht es auch nicht um den Literatur-Nobelpreis oder den Pullitzer-Preis. Einfacher, klarer Stil – keine geschliffenen Bandwurmsätze à la Thomas Mann. Und wenn man dann später mal einen Tippfehler entdeckt – kein Problem, der ist dann auch schnell online korrigiert.
Und die technischen Hürden für einen eigenen Blog sind gering. Wer keine eigene Internet-Seite hat kann sich auf https://wordpress.com/ sehr einfach seinen eigenen Blog einrichten. Kostenlos. Und dann kommen die Inhalte. Ihre Inhalte. Für die Community.
Markus Flechtner
Themenverantwortlicher Open Source
Bild von Sophie Janotta auf Pixabay


